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Bayer erzielt Studienerfolg mit neuem Darmkrebsmedikament

Darmstadt Bayer hat mit einem neuen Krebsmedikament zur Bekämpfung von Darmtumoren wichtige Fortschritte erzielt.

In einer klinischen Studie konnte eine Behandlung mit der Substanz Regorafenib das Leben der Krebspatienten verlängern, wie der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Damit habe Bayer das vorrangige Ziel der Studie erreicht. An der Erprobung nahmen 760 Darmkrebspatienten teil, deren Erkrankung bereits fortgeschritten war. Bei der Erprobung handelte es sich um eine Studie der Phase III. Neue Medikamente müssen vor einer Zulassung erst drei Phasen der Erprobung am Menschen erfolgreich bestehen. An der Studie nahmen Patienten in Nordamerika, Europa, China, Japan und Australien teil. Die Studienergebnisse will Bayer auf einem der nächsten Mediziner- Kongresse präsentieren. Der Wirkstoff Regorafenib ist eine Schwester-Substanz des Wirkstoffs Sorafenib, aus dem das lukrative Bayer-Krebsmittel Nexavar hergestellt wird. Beide Substanzen sind sogenannte Multikinase-Hemmer, die das Tumor-Wachstum unterdrücken sollen. Mit Nexavar erzielte Bayer im vergangenen Jahr Umsätze von 705 Milliarden Euro - ein Plus von 16,7 Prozent.

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