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Baugewerbe Baumeisterverband sammelte fast 24'000 Unterschriften

Die Grossoffensive des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) für seine Anliegen beim neuen Landesmantelvertrag LMV zeigt offenbar Wirkung.

Der SBV hat bei einer Aktion gemäss eigenen Angaben 23'800 Unterschriften beim Baustellenpersonal gesammelt. Das sei mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte, die während der Unterschriftensammlung auf Schweizer Baustellen tätig waren, schreibt der SBV in einer Mitteilung vom Montag. Die Sammlung wurde kurz vor Weihnachten durchgeführt und dauerte knapp zehn Tage. Eine solche Aktion ist eine Premiere für den Schweizerischen Baumeisterverband. Die Unterschriften sind nun der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) übergeben worden. Der SBV will damit aufzeigen, dass viele Bauarbeiter auf der Seite des Verbands und nicht der Gewerkschaften stehen. Dabei geht es um die Aushandlung des künftigen Gesamtarbeitsvertrages für das Baugewerbe in der Schweiz. Der Verband fordert mehr Zeit für die Aushandlung des Landesmantelvertrages «ohne die Gewerkschaften mit ihrer Verzögerungstaktik». Die Gewerkschaften ihrerseits pochen auf ihre Version des Vertrags, den sie bereits vorgelegt hatten. Darin wollten sie unter anderem höhere Mindestlöhne, eine generelle Lohnerhöhung und besseren Schutz für die Bauarbeiter bei Krankheit. Da sich die Parteien nicht einige konnten, herrscht seit dem 1. Januar 2012 im Baugewerbe ein vertragsloser Zustand. Die Schuld an der Situation schieben sich die Kontrahenten gegenseitig in die Schuhe.

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