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Basilea erhält Schadenersatz von Johnson&Johnson zugesprochen

Ein niederländisches Schiedsgericht hat im Streit zwischen Basilea und dem US-Pharmakonzern J&J zugunsten des Basler Unternehmens entschieden: J&J muss Basilea wegen entgangener Meilensteinzahlungen für den Wirkstoff Ceftobiprol mit rund 130 Millionen

Dollar entschädigen. Gemäss dem Entscheid des Schiedsgerichts am niederländischen Institut für Schiedsgerichtsbarkeit habe Johnson&Johnson (J&J) die Lizenzvereinbarung mit Basilea verletzt, teilte Basilea am Montag weiter mit. Deshalb sei die Zulassung von Ceftobiprol gescheitert. Die Arzneimittelbehörden der USA und der EU hatten das auf resistente Bakterienstämme zugeschnittene Antibiotikum nicht zugelassen. In der Schweiz wird das Medikament ebenfalls zurückgezogen, wie im September bekannt wurde. Basilea und J&J hatten ihre Partnerschaft im letzten Februar beendet. J&J gibt die 2005 erworbenen Rechte für Ceftobiprol zurück.

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