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BASF erwartet nach robustem Sommerquartal härtere Zeiten

Frankfurt Der Chemiekonzern BASF hat sich im abgelaufenen Quartal trotz zunehmender Konjunkturrisiken gut behauptet.

In fast allen Geschäftsfeldern habe der Konzern beim Absatz das Vorjahresniveau erreicht, erklärte BASF am Donnerstag zur Vorlage des Zwischenberichts für die Monate Juli bis September. Konzernchef Kurt Bock sieht aber härtere Zeiten anbrechen. So bauten Chemiekunden ihre Vorräte ab und verzögerten zum Teil Bestellungen, was sich auch vierten Quartal fortsetzen werde. Dennoch bekräftigte Bock die Konzernziele für das Gesamtjahr: Danach soll 2011 der Umsatz signifikant steigen. «Auch bei aktuell guten Ergebnissen bleiben wir vorsichtig, denn die wirtschaftliche Dynamik wird sich voraussichtlich weiter abschwächen», sagte Bock. Im dritten Quartal sank vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - der Betriebsgewinn (Ebit) binnen Jahresfrist um 11,3 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro. BASF setzte in den Sommermonaten 17,6 Milliarden Euro um - ein Plus von 11,6 Prozent. Gestiegene Rohstoffkosten seien in fast allen Bereichen über höhere Preise an die Kunden weitergereicht worden, erklärte der Konzern. Zu dem Umsatzanstieg trug auch die Übernahme des Spezialchemiekonzerns Cognis bei - vor allem in Europa und in den USA. Der Konzernüberschuss sank um 4,3 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro.

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