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Barroso: Bürokratische Hürden in Griechenland müssen fallen

Brüssel Im krisengeschüttelten Griechenland müssen nach den Worten von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso noch viele Hürden in der Verwaltung fallen, damit milliardenschwere EU- Fördergelder für mehr Jobs und Wachstum besser fliessen können als bisher.

Das schrieb Barroso in einem am Mittwoch verteilten Brief an den griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos. Barroso schlug vor, dass die Experten-Task-Force der Kommission und die Regierung intensiv bei der Förderung des Mittelstands, der Unterstützung von Infrastrukturprojekten, der Jugendarbeitslosigkeit oder der Privatisierung von Staatsunternehmen zusammenarbeiten. Eine engere Kooperation solle es auch im Feld der erneuerbaren Energien geben. Nach Treffen auf Beamtenebene soll es konkrete Empfehlungen an Barroso und Papademos bis zum 28. März geben. Griechenland muss ein Paket von schwierigen Strukturreformen umsetzen, um Zugang zu Not-Hilfen der Euro-Staaten und des Internationalen Währungsfonds von bis zu 130 Milliarden Euro zu bekommen. Von den 20 Milliarden Euro EU-Strukturfonds für Griechenland (Zeitraum 2007 bis 2013) sind bisher nur acht Milliarden Euro abgerufen worden.

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