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Die CS zahlt die Nanny, wenn das Baby auf Geschäftsreise mitgeht

Wallstreet und Silicon Valley kämpfen um Topleute. Das führt zu besonderen Boni für Eltern, wie das Beispiel Credit Suisse zeigt.

In den USA lockt die Credit Suisse Mitarbeiter mit mehr Zeit für die Kinder: Mann mit Kind am Flughafen Tel Aviv.
In den USA lockt die Credit Suisse Mitarbeiter mit mehr Zeit für die Kinder: Mann mit Kind am Flughafen Tel Aviv.
Elias Nir, Reuters

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach der Geburt der Tochter Max eben gerade einen zweimonatigen Vaterschaftsurlaub begonnen. Er wolle ein Beispiel setzen, sagt er, und andere Väter ermuntern, es ihm gleichzutun. Für viele ist dies ein frommer Wunsch, kennen die USA als einziges Industrieland doch keinen obligatorischen Eltern­urlaub. Das Freinehmen für das Neugeborene bleibt für sie ein teurer Luxus. Nun aber kommt Bewegung in die Debatte – dank Banken wie der Credit Suisse. Sie offeriert allen US-Angestellten einen bezahlten Elternurlaub von 20 Wochen. Sie finanziert auch das Kindermädchen auf Geschäftsreisen und holt die Jungväter zur «Erziehungsberatung» ab.

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