Zum Hauptinhalt springen

Bank holt sich Dollar bei der SNB

Zürich Zum ersten Mal seit Mitte August hat sich eine Bank wieder Dollar bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) geliehen.

Nach Angaben der SNB vom Mittwoch nahm die Bank, die der einzige Bieter in der Auktion war, 75 Millionen Dollar in einem auf 84 Tage angelegten Repogeschäft auf. Das Geld ist am 1. März 2012 zur Rückzahlung fällig. Der Zinssatz belief sich auf 0,59 Prozent. Bis vor kurzem war der Zinssatz einen halben Prozentpunkt höher gewesen. Ende November hatten wichtige Notenbanken, darunter auch die SNB, dann beschlossen, besicherte befristete Dollarkredite um 50 Basispunkte billiger anzubieten, um Anspannungen an den Finanzmärkten entgegenzutreten. Im August hatte eine Bank 200 Millionen Dollar für sieben Tage zu einem Zins von 1,08 Prozent aufgenommen. Mit solchen Geschäften können Banken Liquiditätsengpässe überbrücken. Der Franken-Geldmarkt gilt dagegen als sehr liquide. Die Giroguthaben lagen zuletzt bei knapp 185 Milliarden Franken. Die Schweizer Banken würden derzeit mit Franken-Zentralbankgeld geradezu geflutet und dürften keinerlei Engpässe spüren, erklärte ein Geldmarktexperte. Auch bei den Banken der Eurozone gebe es offensichtlich derzeit keine Franken-Engpässe. Die SNB hält sich aber bereit, falls nötig andere Zentralbanken über Swap-Abkommen mit Franken zu versorgen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch