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Axel Springer legt dank Internet- und Auslandsgeschäft deutlich zu

Berlin Der Medienkonzern Axel Springer profitiert weiter von einem stark wachsenden Geschäft im Internet und im Ausland.

In beiden Bereichen konnte das Unternehmen 2011 nach Angaben vom Mittwoch deutlich zulegen. Mit den Zeitungen und Zeitschriften im Inland (»Bild, «Die Welt») setzte Springer vor allem wegen rückläufiger Werbeeinnahmen weniger um - und auch der operative Gewinn sank in diesen Bereichen. Allerdings sind beide Segmente nach wie vor hoch profitabel. Konzernweit stieg der Umsatz um zehn Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um rund 16 Prozent auf 593,4 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Axel Springer mit 289,4 Millionen Euro knapp sechs Prozent mehr als vor einem Jahr. In der Schweiz ist Axel Springer unter anderem Herausgeber der «Handelszeitung», des «Beobachter» sowie der Programmzeitschrift «Tele». Springer-Chef Mathias Döpfner rechnet damit, dass der Trend des Jahres 2011 weiter anhält. Er geht davon aus, dass die Einnahmen aus dem Verkauf und der Vermarktung von Zeitschriften und Zeitungen weiter leicht zurückgehen werden. Diese dürften jedoch erneut durch starke Zuwächse im Online- Geschäft mehr als aufgefangen werden. So stellt Döpfner für das laufende Jahr beim Umsatz einen Anstieg im einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Zudem soll der operative Gewinn weiter zulegen - wobei der Anstieg nur leicht ausfallen dürfte.

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