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Aussicht auf Bankenhilfen in Europa stützt asiatische Börsen

Tokio/Seoul Die asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenausklang Gewinne verbucht.

In Tokio überwand das Börsenbarometer Nikkei nach einer längeren Durststrecke wieder knapp die Marke von 8600 Punkten. Die Anleger in Japan und andernorts in Asien nahmen die jüngsten Signale aus Europa zu einer möglichen Unterstützung des Finanzsektors mit Erleichterung auf. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss knapp ein Prozent im Plus bei 8605 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,6 Prozent auf 741 Punkte. Der Aktienmarkt in Shanghai blieb feiertagsbedingt geschlossen. Wie die Börse in Tokio legten auch die Märkte in Hongkong, Singapur und Taiwan deutlich zu. Besonders steil nach oben zeigte der Leitindex in Südkorea, wo Samsung im Mittelpunkt des Interesses stand. Gegen den positiven Markttrend in Tokio trennten sich die Anleger entschlossen von Sony-Papieren, deren Kurs um 3,7 Prozent sank. Laut Gerüchten will der Konzern seinem Joint-Venture-Partner Ericsson das Handy-Geschäft abkaufen. Gestiegen ist dagegen der Wert der Samsung-Aktien in Seoul ( 0,6 Prozent). Der südkoreanische Elektronikriese hat für das dritte Quartal eine operativen Gewinn über den allgemeinen Erwartungen in Aussicht gestellt.

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