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A-Tec wendet Konkurs vorerst ab - Investor gesucht

Wien Die Gläubiger des insolventen Österreicher Mischkonzerns A-Tec Industries haben am Mittwoch dem Sanierungsplan zugestimmt und sichern somit vorerst das Überleben des Konzerns.

A- Tec will statt der angebotenen 30 Prozent der Schulden nun 47 Prozent zurückzahlen. Das Angebot ist allerdings an eine wichtige Bedingung gekoppelt, wie Georg Kantner vom Gläubigerschutzverband KSV am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Bis 30. Juni muss der Industriekonzern einen neuen Grossaktionär finden, der bereit ist, Geld einzuschiessen. «Man hat sich Zeit gekauft, um einen Investor zu finden und die Quote zu erfüllen», sagte Kantner. Werde bis Jahresmitte kein neuer Aktionär gefunden, dann dürfte am Konkurs und Verkauf der Beteiligungen kein Weg vorbeiführen. A-Tec und die Gläubiger haben seit Wochen um diesen Kompromiss gerungen. Mitte Oktober hatte die Gruppe des Industriellen Mirko Kovats die Märkte und die Gläubiger geschockt. Nach hohen Verlusten bei Kraftwerkstochter Austrian Energy & Environment (AE&E) meldete er ein Sanierungsverfahren an. Er bot an, 30 Prozent der Schulden zu begleichen. Den Geldgebern war dies stets zu wenig gewesen. Zur Insolvenzmasse hatte auch die Schweizer AE&E Inova - ehemals Von Roll Inova - gehört. Das japanische Industrieunternehmen Hitachi Zosen übernahm aber das Unternehmen, das unter anderem Müllverbrennungsanlagen herstellt. Zum Preis, den der langjährige Partner Hitachi Zosen gezahlt hatte, wurde nichts bekannt.

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