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Asiatische Börsen bleiben zurückhaltend

Tokio Leicht nachlassende Sorgen vor einer Eskalation der Euro-Krise haben in Asien zumindest den Markt in Tokio belebt.

So legte an der Leitbörse der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Donnerstag nach sieben Tagen im Minus um 0,7 Prozent auf 9525 Zähler zu. Der breiter gefasste Topix-Index verbuchte ein Plus von 0,5 Prozent auf 810 Stellen. In Südkorea ging der Kospi mit Verlusten von 0,4 Prozent aus dem Markt, während sich in Taiwan die Börse seitwärts bewegte. Die Europäische Zentralbank hatte signalisiert, dem angeschlagenen Spanien im Notfall beizustehen. Ein Direktoriumsmitglied sagte, das Ausmass des Drucks, den der Markt auf Spanien ausübe, sei nicht gerechtfertigt. Der Euro legte in Fernost zu. In Japan bewerteten Experten die Kursgewinne des Nikkei als technische Reaktion nach sieben Tagen mit rückläufigen Kursen. Bis die Berichtssaison die Aufmerksamkeit der Investoren in Anspruch nehme, werde die Lage im Euro-Raum die Entwicklung der Kurse bestimmen. Die Investoren hielten sich ausserdem wegen Nordkoreas geplantem Raketenstart zurück, sagte Masayuki Otani von Securities Japan. Japan und andere Staaten fürchten, dass es sich bei dem vermeintlichen Satelliten-Start in Wirklichkeit um den Test einer Rakete handelt, die potenziell mit Atomsprengköpfen bestückt werden könnte. Zu den Gewinnern zählten überraschend die Papiere des Elektronikgiganten Sony, die nach anfänglichen Verlusten um gut 0,9 Prozent zulegten. Der Konzern präsentierte kurz nach Börsenschluss Pläne, die ihn wieder fit machen sollen.

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