Zum Hauptinhalt springen

Argentiniens Staatschefin zapft Notenbank für Schuldendienst an

Buenos Aires Argentinien weitet die umstrittene Praxis aus, Zentralbank-Reserven zur Schulden-Begleichung anzuzapfen.

Präsidentin Cristina Fernandez will nächstes Jahr 7,5 Milliarden Dollar aus den Beständen der Notenbank dafür verwenden, Forderungen privater Gläubiger zu bedienen. Bereits im laufenden Jahr hatte die Staatschefin gegen den erbitterten Widerstand der Zentralbank durchgesetzt, dass 4,4 Milliarden Dollar aus deren Reserven für den Schuldendienst abgezogen wurden. Ein am Mittwoch veröffentlichtes Dekret machte die Fortsetzung der Praxis bekannt. Im Machtkampf mit der Staatschefin hatte Notenbankchef Martin Redrado Anfang des Jahres den Kürzeren gezogen und seinen Posten geräumt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch