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Arbeitsmarkt und Bank-Aktien drücken US-Börsen

New York Durchwachsene Daten vom US-Arbeitsmarkt und ein für die Finanzbranche möglicherweise teures Gerichtsurteil haben am Freitag die Börsen an der Wall Street belastet.

Der mit grosser Spannung erwartete monatliche Bericht des Arbeitsministeriums zeigte, dass der US-Stellenmarkt nicht ganz so schnell aus der Krise kommt wie erhofft. Im Dezember wurden lediglich 103'000 neue Jobs geschaffen und damit weitaus weniger als Experten erwartet hatten. Andererseits sank die Arbeitslosenquote auf den tiefsten Stand seit mehr als anderthalb Jahren. Auf Bankaktien lastete die Entscheidung eines Gerichtes, zwei Zwangsvollstreckungen für ungültig zu erklärten. Das Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für die Finanzbranche haben - möglicherweise werden nun auch viele andere Zwangsverkäufe durch die Banken ungültig. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel 0,2 Prozent schwächer bei 11'674 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 11.599 und 11'726 Stellen geschwankt hatte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,5 Prozent auf 1267 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,6 Prozent auf 2692 Punkte. Im Wochenvergleich legte der Dow-Jones-Index 0,8 Prozent zu, der S&P-Index 1,1 Prozent und der Nasdaq-Index 1,9 Prozent. Sowohl der Dow-Jones- als auch der S&P-Index beendeten damit die sechste Woche in Folge mit Gewinnen.

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