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Arbeitsmarkt in der Euro-Zone tritt auf der Stelle

Brüssel/Berlin Die Euro-Zone tritt beim Abbau der Arbeitslosigkeit auf der Stelle.

Die Quote für die 16 Länder der Währungsunion verharrte im August auf dem Vormonatswert von 10,1 Prozent, wie das Europäische Statistikamt am Freitag mitteilte. Damit bewegt sich die Arbeitslosenrate nunmehr seit fünf Monaten nahe einem Zwölfjahreshoch. Insgesamt 15,86 Millionen Menschen in der Euro-Zone sind ohne Job. Allerdings marschieren die Länder der Währungsunion derzeit in verschiedene Richtungen. Während die Quote in Deutschland leicht auf 6,8 Prozent zurückging und auch Österreich sowie die Niederlande Beschäftigung aufbauten, legte die Zahl der Arbeitslosen in Irland und Spanien zu: Zwischen Baskenland und Andalusien sind mittlerweile 20,5 Prozent aller Erwerbsfähigen ohne Arbeit. Damit bildet das südeuropäische Land das Schlusslicht in der Euro-Zone. Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich in der Euro-Zone die Zahl der Arbeitslosen im August leicht um 20'000, was sich jedoch nicht in der Quote niederschlug. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind allerdings 569'000 mehr Menschen ohne Arbeit. Der Arbeitsmarkt hinkt der konjunkturellen Entwicklung allerdings hinterher. Trotz eines Wachstums in der Euro-Zone von einem Prozent im Frühjahr hat die Erholung daher noch keine Linderung am Jobmarkt gebracht. Experten gehen davon aus, dass die konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr weiter an Kraft einbüssen wird.

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