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Arbeitslosigkeit im Kanton Bern steigt leicht an

Die geringe Auftragsdichte in der Baubranche sorgte im Dezember dafür, dass die Zahl der Arbeitslosen auf über 11'000 Personen stieg.

Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit im Winter meist höher als in den Restmonaten.
Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit im Winter meist höher als in den Restmonaten.
Urs Flüeler

Im Kanton Bern ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um 776 auf 11'081 angestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich dadurch von 1,8 auf 1,9 Prozent. Die Zunahme ist laut dem Kanton weitgehend auf die zu dieser Jahreszeit übliche Entwicklung im Baugewerbe zurückzuführen.

Obersimmental-Saanen mit niedrigster Arbeitslosenquote

Vor allem in den Bauberufen stieg die Anzahl Arbeitsloser, wie die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern am Freitag mitteilte. Zudem sank die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Industrie und dem Gewerbe. Die Berufe des Gastgewerbes verzeichneten hingegen dank dem Start der Wintersaison einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 1,8 Prozent - wie Anfang 2019. In den touristisch geprägten Verwaltungskreisen des Oberlands ging die Arbeitslosigkeit zurück, in den übrigen Verwaltungskreisen des Kantons stieg sie an. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen des Kantons reicht von 0,9 Prozent in den Kreisen Obersimmental-Saanen und Frutigen-Niedersimmental bis 3,4 Prozent im Kreis Biel.

Jahresmittel liegt bei 1,8 Prozent

Im Jahresmittel 2019 waren 10'205 Personen arbeitslos. Das sind etwas weniger als im Jahr zuvor (10'764) und entspricht einer Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent (2018: 1,9 Prozent). Verglichen mit dem Dezember 2018 waren Ende des vergangenen Jahres im Kanton Bern 232 Personen weniger arbeitslos.

SDA/mas

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