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Arbeitslosigkeit im Dezember auf 3,8 Prozent gestiegen

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat im Dezember wieder zugenommen.

Vorwiegend aus saisonalen Gründen erhöhte sich die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vormonat von 3,6 auf 3,8 Prozent. Das ergibt im Jahresdurchschnitt eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent. Zum Jahresende waren 148'636 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben. Das sind 6968 mehr als im Vormonat, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Freitag mitteilte. Innerhalb eines Jahres hat die Zahl der Arbeitslosen aber um 24'104 oder um 14 Prozent abgenommen. Im Zuge Finanz- und Wirtschaftskrise hatte sich die Arbeitslosigkeit von 2008 bis im Januar 2010 auf 175'675 Personen fast verdoppelt. Das war der höchste Stand seit Februar 1998. Dank der Konjunkturerholung sank die Arbeitslosigkeit bis im Oktober 2010 auf 3,5 Prozent. Der Anstieg im November und Dezember erklärt das SECO vorwiegend mit saisonalen Gründen wie der geringen Bautätigkeit. Auf Stellensuche befanden sich im Dezember 211'709 Menschen, 4994 mehr als im Vormonat. Innert Jahresfrist sank die Zahl aber um 22'650 Personen oder 9,7 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der offenen Stellen im Dezember um 2091 auf 15'507. Angesichts der gestiegenen Arbeitslosigkeit verbucht der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (ALV) für das vergangene Jahr voraussichtlich einen Verlust von 1,72 Milliarden Franken. Der Fonds steht damit bei der Bundestresorerie mit 7,4 Milliarden Fr. in der Kreide. Zur Sanierung der ALV hat das Stimmvolk im September eine Vorlage gutgeheissen, die neben Leistungskürzungen eine Erhöhung der Lohnabzüge von 2 auf 2,2 Prozent sowie die Einführung des Solidaritätsprozentes auf Löhnen zwischen 126'000 und 315'000 Franken vorsieht.

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