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Apple will den US-Schulbuchmarkt erobern Neues Programm bringt Lehrbücher aufs iPad

New York Apple will mit seinem Tabletcomputer iPad den US-Schulbuchmarkt erobern.

Der Technologiekonzern stellte am Donnerstag in New York eine neue Version seines kostenlosen Programms «iBooks» vor. Mit der App sollen Schüler und Studenten Lehrbücher auf ihr iPad laden. Die Bildung sei tief in der «DNA von Apple» verankert, sagte Marketingchef Philip Schiller bei der Präsentation im Guggenheim Museum. Mit «iBooks 2» biete Apple Schülern und Studenten die Möglichkeit, «dynamischer, fesselnder und wirklich interaktiv zu lesen und zu lernen». Mit der App können elektronische Bücher, sogenannte E-Books, gekauft werden, die auch interaktive Animationen, Graphiken, Photos und Videos abspielen können. Ausserdem sollen Nutzer in den digitalen Lehrbüchern leicht Markierungen und Notizen machen, Definitionen abrufen und im Text suchen können. Die neuartigen E-Books sollen in den USA maximal 14,99 Dollar (knapp 11,60 Euro) kosten - das ist deutlich günstiger als Lehrbücher auf Papier. Mit dem kostenlosen Programm «iBooks Author» können Apple-Nutzer zudem eigene E-Books zusammenstellen und sie im Internet-Buchladen iBookstore anbieten. Analysten zufolge ist der Marktanteil der E-Books auf dem 8 Milliarden Dollar schweren US-Lehrbuchmarkt mit nicht einmal drei Prozent noch sehr gering. Nach Angaben von Apple sind bislang 1,5 Millionen iPads in Bildungseinrichtungen im Einsatz. Um den Marktanteil zu steigern, arbeitet Apple bei der Produktion der Tablet-Lehrbücher mit US- Verlagen zusammen.

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