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Anleger setzen auf Sicherheit und kaufen Franken

Zürich/Frankfurt Die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten haben den Dollar gegenüber dem Franken auf ein neues Rekordtief geschickt.

Die US-Devise war am späten Donnerstagvormittag nur noch 0.9240 Franken wert. Auch der Euro büsste zum Franken Terrain ein und fiel erstmals seit dem 13. Januar wieder unter die Marke von 1.28 Franken bis auf 1.2707 Franken. Händler begründeten die Frankenstärke vor allem mit den Unruhen in Libyen und der Angst vor einer Ausbreitung auf andere ölproduzierende Staaten in der arabischen Welt. «Der Franken profitiert als sicherer Hafen von den geopolitischen Risiken», sagte ein Analyst der Commerzbank. «Diese Krise ist negativ für den Dollar», sagte ein Währungsstratege von der Société Générale. «Sie erhöht die Kosten für Öl und die USA sind ein grosser Ölimporteur. Die Krise trifft den Wohlstand der Privathaushalte, die Produktivität und das Wachstum.» Die US-Währung profitierte somit nicht wie häufig in der Vergangenheit von der gestiegenen geopolitischen Unsicherheit.

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