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Adidas peilt Rekordgewinn von rund 650 Millionen Euro an

Frankfurt Der Sportartikelhersteller Adidas bleibt auf Rekordkurs.

«Wir sind zuversichtlich, trotz Börsenturbulenzen und Konjunktursorgen unsere Jahresprognose halten zu können. Wir rechnen mit einem Rekordergebnis von zirca 650 Millionen Euro», sagte Finanzvorstand Robin Stalker der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Der Umsatz steigt nach unserer Prognose in diesem Geschäftsjahr um zehn Prozent», bekräftigte der Finanzvorstand. Die Aktionäre könnten tendenziell mit höheren Dividenden rechnen. Adidas hatte Anfang August einen Gewinnanstieg um 15 Prozent auf 648 bis 652 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dank der boomenden Nachfrage in China konnte der Konzern seinen Quartalsumsatz und seine Wachstumsprognose erhöhen. Weder die Konjunktursorgen noch der verregnete Sommer hätten zu einer Kaufzurückhaltung bei Sportartikeln geführt, sagte Stalker. Von der Frauen-Fussball-WM habe das Unternehmen zwar profitiert und mehr Frauen-Trikots verkauft als jemals zuvor. «Das ist gut für uns, denn daraus entwickeln sich für uns neue Geschäftsmöglichkeiten.» Allerdings seien die Verkaufszahlen nicht mit denen einer Fussball- WM bei den Männern vergleichbar gewesen. Gestiegene Rohstoffkosten etwa für Baumwolle und Kautschuk will Stalker über Preiserhöhungen an die Kunden abwälzen. Adidas könne das leichter als andere Unternehmen, weil die Marke stark sei. Ausserdem verfüge das Unternehmen über «die nötige Marketingstärke, um die Marke noch attraktiver zu machen».

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