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Actelion will bis zu 135 Stellen streichen

Das angeschlagene Baselbieter Biotechnologie- Unternehmen Actelion tritt auf die Kostenbremse.

Geplant ist der Abbau von bis zu 135 Stellen. Davon könnten etwa 115 Stellen am Sitz in Allschwil bei Basel betroffen sein, teilte Actelion am Donnerstag mit. Eingespart werden sollen Stellen in Forschung & Entwicklung sowie in der Administration. Actelion zählt weltweit über 2500 Arbeitsplätze, davon mehr als 1000 in Allschwil. Actelion wolle den Abbau möglichst über natürliche Fluktuation und Frühpensionierungen erreichen. Das Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmervertretung sei eingeleitet. Bis Ende Jahr solle ein Sozialplan vorliegen. Die Kosten seien noch nicht bekannt. Mit dem Abbau solle sichergestellt werden, dass das Unternehmen die «beträchtlichen Wachstumsmöglichkeiten» in seinem Kerngeschäft um Lungenbluthochdruck voll ausschöpfen könne. Forschung und Entwicklung will die Firma auf seltene Krankheiten und Arzneimittelspezialitäten ausrichten. Die Einsparungen sollen sich ab Ende Jahr auswirken. Gründe für das Kostensparprogramm seien die Frankenstärke, die wachsende Konkurrenz in den USA und das schwierige Preis- und Rückerstattungsumfeld in Europa. Actelion hatte für 2011 einen Verlust von 146,2 Millionen Fr. ausgewiesen. Im April musste die Entwicklung eines neuen Medikaments aufgegeben werden. Dagegen erwies sich das Lungenmedikament Macitentan, das dereinst den Hauptumsatzträger Tracleer ablösen soll, in einer spätklinischen Phase als wirksam und sicher.

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