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71 Swissprinters-Angestellte von Nachfolgegesellschaft übernommen

Die Zukunft der 126 Swissprinters-Angestellten, welche durch die Schliessung der Druckerei in Renens VD ihren Arbeitsplatz verlieren, ist geklärt: 71 Personen werden im gleichen Standort von der Nachfolgegesellschaft IRL weiterbeschäftigt.

Für Personen ohne neues Stellenangebot gilt ab sofort ein verbesserter Sozialplan. Wie Swissprinters am Freitag mitteilte, sollen die von Geschäftsleitung, Personalkommission und der Gewerkschaft Syndicom ausgehandelten Zusatzmassnahmen dazu beitragen, Härtefälle zu verhindern. Damit sei das Konsultationsverfahren abgeschlossen. Syndicom schrieb hingegen gleichentags in einem Communiqué, die Swissprinters-Direktion habe einseitig das Ende des Konsultationsverfahrens erklärt. Sie bezeichnete den Sozialplan als «ungenügend». Die Gewerkschaft kritisierte, nicht genügend in die Verhandlungen einbezogen gewesen zu sein, obwohl dies laut Gesamtarbeitsvertrag verlangt werde. Syndicom und die Personalversammlung hätten aber das Ende der Konsultation nicht formell zu blockieren wollen, um das Projekt IRL nicht zu gefährden. Swissprinters war 2005 aus dem Zusammenschluss aller nicht zeitungsbezogenen Druckbetriebe von Ringier und NZZ entstanden. Im August dieses Jahres kündigte das Unternehmen wegen anhaltend roter Zahlen die Schliessung des Werks in Renens an. Das Rollenoffset- Geschäft wird künftig in Zofingen AG abgewickelt.

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