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«300-Euro-Noten hatten wir auch schon»

Wer Banknoten fälscht und was die Täter antreibt, verrät Hans-Rudolf Flury, Leiter der Bundeskriminalpolizei a. i.

25 Farinet: Eine Walliser Währung zur Erinnerung an den legendären Fälscher Samuel Farinet.
25 Farinet: Eine Walliser Währung zur Erinnerung an den legendären Fälscher Samuel Farinet.
Denis Emery, Keystone

Welches ist die beste und welches die schlechteste Fälschung, die Sie je gesehen haben?

Eigentlich ist jede Fälschung, die zur Verwechslung geführt hat, eine gute ­Fälschung. Unabhängig von der Qualität der Herstellung. Es gibt professionelle Fälscher, die im Offsetdruckverfahren Falschnoten herstellen. Das sind sicherlich «gefährlichere» Fälschungen als diejenige, die mit einem Tinten­strahl­drucker hergestellt wurden. Solche Fälschungen sind ziemlich einfach zu erkennen. Wir haben schon Falschnoten in die Finger gekriegt, auf denen ein Porträt eines Kindes war, das gerade auf die Welt gekommen ist. Also sozusagen eine Geburtskarte. 300-Euro-Noten hatten wir auch schon. Das bringt mich dann schon zum Schmunzeln.

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