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- USA Wall Street legt zu - Apple auf Rekord-Hoch

New York Angetrieben von positiven Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Donnerstag ihre Rally fortgesetzt.

In einem unruhigen Handel griffen Investoren bei Aktien aus der Halbleiterbranche sowie von Transport-Konzernen zu und trieben den S&P-500 erstmals seit fast vier Jahren über 1400 Punkte. Dass Erreichen der Marke sei wichtig, weil es die grundsätzlich positive Tendenz bestätigte, sagte Peter Kenny von Knight Capital. Rückenwind gab das überraschende Anziehen der Industrie im wichtigen Bundesstaat New York im März. Zudem fiel die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt so niedrig aus wie seit vier Jahren nicht mehr. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 13'252 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1402 Stellen, ein Aufschlag von 0,6 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,5 Prozent auf 3056 Zähler. Apple erstmals über 600 Dollar Bei den Einzelwerten stach die Apple-Aktie hervor. Im frühen Handel kletterte das Papier erstmals auf 600 Dollar, büsste im Handelsverlauf aber seine Gewinne ein und schloss 0,7 Prozent tiefer bei 585 Dollar. «Da herrscht Panik unter den Käufern. Welcher vernünftige Mensch würde jetzt kaufen, nachdem die Kurve im Prinzip wie mit einem Lineal gezogen angestiegen ist?», fragte James Dailey von TEAM Asset Strategy Fund. Das Papier hat seit Jahresbeginn fast 50 Prozent zugelegt. In Australien kam die dritte Generation des populären Tablet- Computers bereits vor den USA in die Läden. Die Nachfrage war solide, allerdings nicht so stark wie bei früheren Modellen. Energiekonzerne nicht gefragt Auch Transportunternehmen legten zu. Auf den Verkaufszetteln standen dagegen Energiekonzerne. Insidern zufolge rechnet Grossbritannien damit, dass die USA in Kürze formal um die Freigabe britischer Ölreserven bitten werden. Die Londoner Regierung werde in dieser Frage mit Washington kooperieren, hiess es. Dadurch soll verhindert werden, dass ein höherer Öl-Preis die ohnehin angeschlagenen Volkswirtschaften belastet. Die Nachricht drückte auch den Ölpreis. Die Papiere des Chipherstellers Advanced Micro Devices gewannen 6,3 Prozent, nachdem Jefferies den Kauf der Aktie empfohlen hatte. Zu den Verlierern gehörte dagegen das Papier von Cisco mit einem Abschlag von 1,4 Prozent. Der US-Netzwerkausrüster kauft für fünf Milliarden Dollar den Software-Entwickler NDS.

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