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- USA Risiko-Scheu der Anleger lastet auf US-Börsen

New York Trotz guter Nachrichten vom US- Arbeitsmarkt hat die Wall Street am Donnerstag nachgegeben.

Nach dem jüngsten Kurs-Aufschwung und angesichts des allgemein dünnen Handels zwischen den Jahren scheuten die Anleger das Risiko, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent im Minus bei 11'569 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 1257 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab ebenfalls knapp 0,2 Prozent nach auf 2662 Stellen. Die aktuellen Arbeitsmarkt-Daten waren besser als erwartet. In der vorigen Woche hatten 388'000 Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt, so wenige wie zuletzt im Juli 2008. Ökonomen hatten im Schnitt mit 415'000 Anträgen gerechnet. «Insgesamt sind das Signale für eine Erholung am Arbeitsmarkt», sagte CRT-Capital-Analyst Ian Lyngen. Obwohl es kaum Zweifel an einem Wirtschaftsaufschwung gibt, hielten sich die Anleger aus Angst vor einem Dämpfer in den nächsten Wochen zurück. «Es ist allgemeine Meinung an der Wall Street, dass wir nach dem Weihnachtsaufschwung und einem seit August sehr starken S&P einen Rückfall erleben werden», sagte Analyst Peter Kenny von Knight Equity Markets. Übernahme-Gerüchte Zu den grössten Gewinnern gehörten die Papiere des Ölkonzerns Anadarko Petroleum, die auf den höchsten Stand seit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kletterten. Der Kurs sprang um knapp sieben Prozent. Eine britische Zeitung hatte über ein mögliches Kaufangebot von BHP Billiton berichtet. Das Vorhaben an sich sei nicht neu, sagte Analyst Kenny. «Aber aus irgendeinem Grund ziehen die Aktien heute wieder an.» Testosteron regt Aktienkurs an Der Aktienkurs von Endo Pharmaceuticals gewann 1,6 Prozent. Das Unternehmen hat von der US-Gesundheitsaufsicht die Genehmigung für ein Testosteron-Gel bekommen, mit dem sich Männer mit einem niedrigen Hormon-Wert behandeln lassen können. Die Anteilsscheine des Autoherstellers Ford fielen um 0,3 Prozent. Der Konzern musste fast 15'000 Fahrzeuge seiner F-Serie zurückrufen.

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