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- Märkte Japanische Nationalbank pumpt weiteres Geld in die Märkte

Tokio Die japanische Nationalbank hat nach der Naturkatastrophe in Japan am Montag insgesamt 15 Billionen Yen (rund 171 Milliarden Franken) in die Märkte gepumpt.

Eine erste Finanzspritze verdoppelte die Bank wenige Stunden nach dem Beginn des Börsenhandels in Tokio. Der Aktienmarkt in Tokio verzeichnete in den ersten Stunden des Montags starke Kursverluste. Der Nikkei-Index mit den 225 wichtigsten Werten fiel am Vormittag (Ortszeit) um 4,5 Prozent auf 9789 Punkte. Bereits am Freitag - dem Tag der verheerenden Naturkatastrope - hatte es ein Minus von 1,7 Prozent gegeben. Beim breiter gefassten Topix betrug der Verlust sogar 5,9 Prozent. Die Betreiberfirma mehrerer havarierter Reaktoren, Tepco, wurde wegen einer Fülle von Verkaufsaufträgen vom Handel ausgesetzt. Von den Kursrückgängen waren besonders Hersteller von Autos und Elektronik sowie Betreiber von Ölraffinerien betroffen. Viele Unternehmen mussten wegen der immensen Schäden an der Infrastruktur die Produktion in wichtigen Fabriken einstellen. Alle Toyota-Werke in Japan waren am Montag geschlossen. Die Aktie gab um 7,2 Prozent nach. Honda-Papiere lagen mit 3,8 Prozent im Minus. Sony-Aktien gaben um 7,7 Prozent nach.

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