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- Märkte Japan-Beben belastet Schweizer Börse - Swiss Re erneut schwach

Zürich Die Schweizer Börse hat am Montag belastet von der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan erneut schwächer tendiert.

Der SMI der Standardwerte notierte um 09.50 Uhr um 0,8 Prozent tiefer bei 6305 Punkten. Der breite SPI verlor 0,7 Prozent auf 5722 Zähler. Erneut verbuchten vor allem die Aktien des Rückversicherers Swiss Re und der international tätigen Zürich Financial Services grosse Verluste. Swiss Re büssten zunächst fast sechs Prozent ein und lagen zuletzt noch um 3,6 Prozent im Minus bei 49.84 Franken. Zurich notierten nach einem anfänglichen Abschlag von zwei Prozent noch um 1,6 Prozent schwächer. Noch ist nicht klar, wie viel die Katastrophe in Japan die Versicherer kosten wird. Experten schätzten die Belastungen für Versicherer auf bis zu 35 Milliarden Dollar. Dabei sind die Folgen des Tsunami in den vorläufigen Schätzungen noch nicht berücksichtigt und es ist noch nicht klar, welche Rückversicherer wie betroffen sind. Die Aktien der beiden Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch tendierten schwächer. Das Erdbeben könnte die Nachfrage nach Luxusgütern in dem für die beiden Gesellschaften wichtigen Markt beeinträchtigen, hiess es. Bei den übrigen Schweizer Standardwerten blieben die Einbussen unter einem Prozent. Gegen den Trend gesucht waren die Aktien des Solarindustriezulieferers Meyer Burger, während die Aktien des Stromkonzerns BKW 5,9 Prozent nachgaben. BKW stellt Atomstrom her. Wichtig für die weitere Entwicklung sei nun, wie die US-Märkte auf die jüngste Entwicklung reagierten, erklärten Händler. Am Freitag hatte Wall Street noch zu einem Schlussspurt angesetzt und höher geschlossen. Auch sollten die Entwicklung in Libyen und die Euro-Schuldenkrise nicht aus den Augen verloren werden, erklärten Händler.

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