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- Finanzmarkt Japanische Notenbank pumpt sieben Billionen Yen in Finanzmärkte Börsensturz in Tokio

Tokio Die japanische Notenbank hat nach der Naturkatastrophe in Japan den Geldmarkt am Montag mit sieben Billionen Yen (rund 80 Milliarden Franken) unterstützt.

Es ist der grösste Eingriff der Bank of Japan seit der Verschärfung der Schuldenkrise in Europa im Mai 2010. Notenbankchef Masaaki Shirakawa hatte bereits am Sonntag angekündigt, dem Bankensektor riesige Beträge zur Verfügung zu stellen. Damit will die Notenbank die Märkte stabilisieren. Am Aktienmarkt gab es am Montag heftige Verluste: Der Nikkei- Index fiel in der ersten halben Stunde um knapp fünf Prozent auf unter 10'000 Punkte. Beim breiter aufgestellten Topix betrug das Minus sogar 6,6 Prozent. Mehrere Industriebetriebe in der von der schweren Naturkatastrophe betroffenen Region - unter ihnen der Autohersteller Toyota - stellten nach dem Erdbeben und dem Tsunami die Produktion ein. Die Nikkei-Indes hatte bereits am Freitag - dem Tag der Katastrophe - 1,7 Prozent verloren. Allerdings waren die Auswirkungen des Erdbebens damals noch nicht absehbar.

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