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«Wir werden nicht gewählt, um Apéros zu besuchen»

Noch zwei Jahre steht Ursula Wyss der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS) vor.

Frau Wyss, Sie treten zu den nächsten Wahlen nicht mehr an. Haben Sie bereits genug vom Regieren?

Das klingt jetzt so, als wäre alles perfekt. Hat der gehässige Wahlkampf gegen Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) wirklich keine Spuren hinterlassen?

Die vier rot-grünen Gemeinderatssitze zu halten, dürfte bei den nächsten Wahlen schwierig werden. Hatten Sie Angst, abgewählt zu werden?

Dennoch: Eine Amtszeit von acht Jahren ist im Vergleich auffällig kurz.

Das stimmt, Sie zeigen grossen Gestaltungswillen in der Stadt Bern. Doch wo steht Ihr Herzensprojekt, die Velooffensive, in zwei Jahren? Müssten Sie da nicht noch einmal vier Jahre dranbleiben?

Die Hälfte Ihrer Legislatur ist noch nicht einmal verstrichen. Warum geben Sie bereits jetzt bekannt, nicht mehr anzutreten?

Hätten Sie nicht noch warten können?

Einige Parteikollegen sind enttäuscht, man versuchte Sie noch umzustimmen.

Es gibt aber nach wie vor Kritiker in den eigenen Reihen. Bis zuletzt sind die Stimmen aus Ihrer Partei, sie seien zu wenig volksnah, nicht verstummt.

Wie geht es nachher weiter? Ist ihre Politkarriere wirklich zu Ende?