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«Wir werden das Festival verändern»

Zu sehen am Bone: Christoph Rütimanns Installation «Eine Einigelung».

Als Sie letztes Jahr zum ersten Mal das Performancefestival Bone kuratierten, sagten Sie zum «Bund», man wolle herausfinden, wer das Publikum sei. Wissen Sie heute mehr?

Das Bone scheint also immer noch eher eine Plattform für Künstler als ein Festival für ein breiteres Publikum zu sein. Kann man sich ein solches Nischendasein noch leisten?

Sie bemühen sich um Sichtbarkeit.

Wer ans Bone geht, wird oft mit einem kurzweiligen Abend überrascht. Man weiss als Zuschauer aber auch selten, was einen erwartet.

Was macht die Performancekunst heute überhaupt noch relevant?

Viele Leute schauen doch lieber zu, als dass sie mitmachen.

Die aktuelle Bone-Ausgabe haben Sie zusammen mit dem Künstler San Keller gestaltet, der den Teil «B for Music» kuratiert. Das Konzept: Künstler kommen zusammen und machen Musik. Warum braucht es dafür Zuschauer?

Die Frage, die man aufwerfen will, ist, «ob man Künstler und Musiker zugleich sein kann». Kunst mit gesellschaftlicher Brisanz klingt anders.

Es geht also weiter mit San Keller und Ihnen?

Worauf freuen Sie sich dieses Jahr am meisten?