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Museumsdirektorin Nina Zimmer im Interview «Wir spielen Tetris unter erschwerten Bedingungen»

Die Museen bleiben im Kanton Bern weiter geschlossen. Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseums und des Zentrums Paul Klee, über die Herausforderungen hinter den Kulissen und das Museum der Zukunft.

«Es wird erst nach der Pandemie klar sein, welches Kunstwerk es geschafft hat, den Zeitgeist auf den Punkt zu bringen»: Nina Zimmer.
«Es wird erst nach der Pandemie klar sein, welches Kunstwerk es geschafft hat, den Zeitgeist auf den Punkt zu bringen»: Nina Zimmer.
Foto: Adrian Moser

Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden im Kanton Bern bis zum 7. Dezember verlängert. Was bedeutet das für Ihre Häuser?

Wir müssen eine noch längere Schliessung – finanziell wie organisatorisch – verkraften und alle Planungen nochmals anpassen.

Fühlen Sie sich im Gegensatz zu den anderen Deutschschweizer Kantonen benachteiligt?

Logisch erschliesst sich uns die Ungleichbehandlung nicht – aber uns ist bewusst, dass solche politischen Entscheide komplexen und schwierigen Abwägungen folgen. Wenn man nur die Museumsdirektorinnen fragen würde, würden sie wahrscheinlich anders aussehen.

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