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Energiewende Schweiz«Wir kommen nicht um den Wasserstoff herum»

Der Energieexperte Christian Bach ist überzeugt, dass die Schweiz ohne den Energieträger Wasserstoff keine CO₂-freie Energieversorgung aufbauen kann.

In Europa und auch in der Schweiz soll schon bald ein Wasserstoff-Tankstellennetz entstehen:  Wasserstoff-Tankstelle in München.
In Europa und auch in der Schweiz soll schon bald ein Wasserstoff-Tankstellennetz entstehen: Wasserstoff-Tankstelle in München.
Foto: Thomas Ernsting (Laif)

Die EU setzt auf eine Wasserstoffstrategie, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erfüllen. Auch die Schweiz will mitziehen. Sie fordert zusammen mit sechs EU-Staaten die EU-Kommission auf, einen Fahrplan für die Nutzung von Wasserstoff auszuarbeiten. Erste grosse Demonstrationsprojekte sind in unserem Land am Laufen. Die erste kommerzielle Wasserstoffanlage ist beim Laufwasserkraftwerk Gösgen für die Nutzung im Schwerverkehr seit diesem Jahr in Betrieb. Die Hyundai Motor Company und das Schweizer Unternehmen H2 Energy planen, bis 2025 1600 Brennstoffzellen-Lastwagen auf den Schweizer Markt zu bringen. Das Gas kann elektrolytisch hergestellt werden, indem Wasser mithilfe von elektrischem Strom in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Heute wird der Energieträger vor allem aus Erdgas und Erdöl produziert. In Zukunft soll er elektrolytisch CO₂-frei durch Überschussenergie der Wind- und Solarkraft hergestellt werden. Christian Bach vom Materialforschungsinstitut Empa forscht seit Jahren an Verfahren, wie sich Wasserstoff in Mobilität nutzen lässt. Er sieht die Schweizer Energiezukunft ohne CO₂-Emissionen nur mit diesem Energieträger.

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