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Kommentar zu Jugend und CoronaAls würden wir etwas Grosses verpassen: jung zu sein

So unvernünftig es momentan ist, sich mit anderen jungen Menschen zu treffen: Die Sehnsucht teilen viele. Was banal anmutet, ist eine komplexe Sache.

Manchmal fühlt es sich an, als würde man auf der gleichen Stufe verharren, während die Zeit vorbeirauscht.
Manchmal fühlt es sich an, als würde man auf der gleichen Stufe verharren, während die Zeit vorbeirauscht.
Foto: Thomas Egli

Eugen und seine Freunde hätten ohne das Pfadilager viel verpasst. Sie hätten sich nicht verbrüdert, sie hätten nicht gegen ihre Eltern rebelliert, sie hätten ihren Mentor Fritzli Bühler nicht kennen gelerntund erst recht kein Mädchen. Wer sich eine Coming-of-Age-Geschichte wie den Schweizer Klassiker «Mein Name ist Eugen» während der Pandemie vorstellt, nickt aus Langeweile ein. Denn Corona bedeutet für die jungen Menschen Stagnation. Manchmal fühlt es sich an, als würde man auf der gleichen Stufe verharren, während die Zeit vorbeirauscht. Es fehlt die Reibung. Es fehlt die Irritation. Alles ist eingefroren.

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