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Grüner TrendWieso die Agglo immer linker wird

In Berns Vorortsgemeinden verlieren die Bürgerlichen immer mehr Macht an Rot-Grün und die Mitte. Das hat auch mit Zuzügern aus der Stadt zu tun.

Luftaufnahme von Zollikofen: In der Gemeinde verloren die Bürgerlichen die Mehrheit im Gemeinderat.
Luftaufnahme von Zollikofen: In der Gemeinde verloren die Bürgerlichen die Mehrheit im Gemeinderat.
Foto: Thomas Hodel (Keystone)

Der Graben zwischen Stadt und Land gilt als Konstante der schweizerischen Politik. Links-grüne Städte werden von einem insgesamt bürgerlich dominierten Kanton überstimmt. Der Graben ist aber nicht unverrückbar: Um Bern herum wird er gerade neu gezogen, wie die jüngsten Ergebnisse von Wahlen und Abstimmungen zeigen. Linke und grüne Politik stösst im früher klar bürgerlichen Agglomerationsgebiet immer mehr auf Anklang.

So kam es am Wahlsonntag etwa in den Gemeinden Münchenbuchsee und Zollikofen zu Machtverschiebungen. «Es ist ein bemerkenswerter Trend, dass die Agglomerationen nun nach den Kernstädten zunehmend nach links tendieren», sagt der Politologe Michael Herrmann im «Bund»-Interview. In Münchenbuchsee büsste die SVP im Gemeinderat die Mehrheit ein. In Zollikofen fiel die FDP aus der Exekutive, die Bürgerlichen verloren die Mehrheit. Was sind die Gründe?

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