Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Energiepolitik in SüdamerikaWieso Argentiniens Gasvorkommen dem Land nichts bringt

Vor etwa zehn Jahren wurden in Patagonien gigantische Mengen Gas und Öl gefunden, aber bis heute fehlen Leitungen, um das alles zu transportieren. 

In den Häusern kommt vom Gas nichts an

Alberto Fernández, der argentinische Präsident, besuchte die Arbeiter in Vaca Muerta, um den Bau neuer Anlagen und Bahnstrecken zu feiern. (21. April 2022)

Die Stadt kommt mit dem Boom nicht mit

Milton Morales, der Bürgermeister von Añelo, erlebt Tag für Tag, wie seine Stadt dem Boom nicht hinterherkommt.

All das kostet viel Geld, und für eine Gasleitung reichte das Budget nicht mehr.

Eine Luftaufnahme eines Industrieparks in Añelo, Provinz Neuquen, Argentinien, in der Vaca-Muerta-Formation: Seit man die Lagerstätten um Añelo vor etwa zehn Jahren fand, wird die Gegend von der staatlichen Ölgesellschaft und von Konzernen ausgebeutet. 
1 / 2
Die Industrie versichert gerne, dass der Abbau von Öl und Gas in Gegenden wie Vaca Muerta sicher sei. Naturschützer aber berichten über Lecks und Rückhaltebecken voll giftigem Abfall. 

Die Mapuche haben erlebt, wie über Nacht Lastwagen und Bagger kamen

Über Jahrhunderte hat das Volk der Mapuche erfolgreich den spanischen Eroberern standgehalten, erst Waffen und Seuchen konnten es besiegen: Belen Campo, Angehörige der Mapuche, füttert Ziegen und ein Pferd in Campo Maripe, einem von ihrer Gemeinschaft beanspruchten Stück Land in Añelo. 
Die Zukunft ist ungewiss: Eine Mapuche-Angehörige, eingehüllt in die Mapuche-Flagge, in der Nähe einer Gasanlage in Campo Maripe.