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Neues Bern-BuchWie Rot-Grün-Mitte zur «Machtmaschine» wurde

Die Stadt Bern steht vor enormen Herausforderungen. Aber das rot-grüne Erfolgsmodell ist zum Stillstand gekommen, stellt Buchautor Jürg Steiner fest.

Gemeinderat 1993: Kurt Wasserfallen, Therese Frösch, Theres Giger, Klaus Baumgartner, Ursula Begert, Joy Matter und Alfred Neukomm.
Gemeinderat 1993: Kurt Wasserfallen, Therese Frösch, Theres Giger, Klaus Baumgartner, Ursula Begert, Joy Matter und Alfred Neukomm.
Foto: Urs Baumann

Zum Beispiel die Variantenabstimmung über den Progr. Jürg Steiner bezeichnet den Urnengang vom 17. Juni 2009 als «Plebiszit über den Seelenzustand der rot-grünen Stadt». Die Fronten waren klar: dort die «Medizinalkapitalisten» aus Zürich, die das altehrwürdige Schulgebäude sanieren wollen, um es in einen Gesundheits- und Bildungscampus zu verwandeln. Hier die «coolen Kunstschaffenden» aus Bern, die mit Milliardär Hansjörg Wyss einen Mäzen gefunden haben, um aus den Schulzimmern Kunstateliers zu machen. Goliath gegen David. Geld gegen Geist. Eine Konstellation wie geschaffen für eine heroische Geschichte aus dem rot-grünen Bern.

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