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Berner Regietalent Lisa Gertsch an der Kurzfilmnacht (9. & 17.10.)Wie man ein Kinopublikum trunken macht

Einen Film in einer einzigen Einstellung zu drehen, ist ein Husarenstück. Manchmal aber auch nur technische Aufschneiderei. Nicht so bei Lisa Gertsch und ihrem Kurzfilm «Happy Birthday».

Die Rollen verkehren sich: Mutter (Rebecca Indermaur) und Tochter (Sophie Hutter) in «Happy Birthday».
Die Rollen verkehren sich: Mutter (Rebecca Indermaur) und Tochter (Sophie Hutter) in «Happy Birthday».
Foto: zvg

Ein Filmschnitt? Das ist, als ob für einen ganz kurzen Moment der Vorhang fiele. Dieses winzige Blackout zwischen zwei Szenen ist zwar der Standard des filmischen Erzählens, aber eigentlich ein ziemlich magischer Trick, der es erlaubt, Räume zu wechseln oder Zeiten zu überspringen. Für Erstaunen sorgt er aber längst nicht mehr, im Gegenteil: Oft fällt der Filmschnitt erst dann auf, wenn er fehlt.

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