Zum Hauptinhalt springen

Umstrittener Neubau im Berner StöckackerWie erhaltenswert ist erhaltenswert?

Die Stadt Bern unterstützt ein Wohnbauprojekt, bei dem historische Gebäude abgerissen werden. Einen vergleichbaren Plan derselben Eigentümer will sie stoppen. Wo liegt der Unterschied?

Grün und «gmögig», aber auch abrissreif? Die Siedlung Meienegg im Berner Stöckackerquartier.
Grün und «gmögig», aber auch abrissreif? Die Siedlung Meienegg im Berner Stöckackerquartier.
Foto: Adrian Moser

Die Berner Altstadt mag weltweit bekannt sein, doch die am heissesten diskutierten Baudenkmäler der Bundesstadt stehen in Bümpliz und Bethlehem. Experten feiern die Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit im Westen Berns als wegweisend und erhaltenswert. Trotzdem droht manchen dieser historischen Gebäude der Abriss: Wegen schlechter Bausubstanz und unzeitgemäss kleiner Wohnungen bleibe nichts anderes übrig als eine Neuüberbauung, argumentieren die Eigentümer.

So verhält es sich bei der Siedlung Meienegg im Stöckackerquartier, dem ältesten der Berner Nachkriegswohnprojekte. «Unter dem unscheinbaren Äusseren versteckt sich ein Juwel», sagt Enrico Riva vom Heimatschutz Bern-Mittelland. «Die Siedlung ist sehr sorgfältig geplant und hat viele schöne, gmögige Grünräume.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.