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Blick auf BernWie eine Französin die spröden Berner erlebt

Sie lebt seit 30 Jahren in Bern , doch die Einheimischen sind ihr immer noch ein Rätsel. Im Kolumnenbuch «Chroniques bernoises» porträtiert Valérie Valkanap mit Humor und Wärme ihre manchmal etwas kühle Wahlheimat.

Das Berner Wappen am Untertorturm: Valérie Valkanap weiss auch nach 30 Jahren manchmal nicht, ob sie in Bern ihren Platz gefunden hat.
Das Berner Wappen am Untertorturm: Valérie Valkanap weiss auch nach 30 Jahren manchmal nicht, ob sie in Bern ihren Platz gefunden hat.
Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Madame Valkanap. Haben Sie es aufgegeben, an der Migros-Kasse ein spontanes Gespräch zu starten?

Nein, ich liebe es, spontan mit Fremden zu sprechen. Sie beziehen sich auf eine Szene, über die ich in einer Kolumne schrieb. Ich wartete in der Schlange vor der Kasse und schaute mir die Produkte im Korb einer Dame an. Ich riskierte dann den Ausspruch: «Mmh, das sieht sehr gut aus. Was ist das?» Die Dame schaute mich so entgeistert an, als ob ich sie gefragt hätte, wie sie es mit der täglichen Intimwäsche halte.

Die 48 französischsprachigen Kolumnen ihres Buches sind in den vergangenen Jahren im «Courrier de Berne» erschienen, der Zeitschrift für die Romands und Frankophonen in Bern...

…nicht alle meine Kolumnen wurden in den «Chroniques bernoises» veröffentlicht, aber die meisten schon. Und einige sind auch nie im «Courrier de Bern» erschienen. Ich habe eine Menge davon meinem Pariser Verleger geschickt. Er hat diejenigen ausgewählt, die er von seinem ausländischen Standpunkt aus für aufschlussreich hielt.

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