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Trump gegen BidenWie die Schwarzen von der Wahl abgehalten werden

Mehr als eine Million frühere Straftäter hätten in Florida erstmals wählen dürfen. Dann schalteten sich die Republikaner ein. Die Unterdrückung von Wählern ist ein altes Problem, das sich gerade neu zeigt.

Nicht immer geht Wählen so einfach: Wählerin bei der Stimmabgabe in Ann Arbor, Michigan.
Nicht immer geht Wählen so einfach: Wählerin bei der Stimmabgabe in Ann Arbor, Michigan.
Foto: Emily Elconin (Reuters)

Für Keith Ivey wäre es das erste Mal gewesen, mit 47 Jahren, endlich. Die erste Stimme für einen Präsidentschaftskandidaten. «Das erste Mal das Gefühl, ein vollwertiger Bürger zu sein», sagt er.

Ivey war Anfang 20, als er in Florida wegen organisierten Betrugs zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Nach achteinhalb Jahren kam er wegen guter Führung frei. Er belegte noch im Gefängnis Kurse in Buchhaltung, und seit seiner Entlassung führt er mit seinem Vater ein Geschäft für Gebrauchtwagen am Rand von Jacksonville. Er zahlt Steuern, hält sich an die Gesetze, aber wählen darf er nicht. Noch immer nicht.

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