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Mit 16 an die UrneWie die Jugend die Politik verändern könnte

Warum unsere Demokratie ein Altersproblem hat und was die Schweiz von Österreich lernen kann: Politologe Claude Longchamp zum Stimmrechtsalter 16.

Das Jugendstimmrecht sei kein Wundermittel, helfe aber gegen die Überalterung des Souveräns, sagt Claude Longchamp.
Das Jugendstimmrecht sei kein Wundermittel, helfe aber gegen die Überalterung des Souveräns, sagt Claude Longchamp.
Foto: Keystone

Die Demokratie der Schweiz leidet an Altersschwäche. Zu diesem Urteil kommt Politologe Claude Longchamp. «Die Hälfte aller Wähler sind älter als 57 Jahre. Tendenz steigend.» Deshalb sieht er die Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre als willkommene Verjüngungskur. Ein Wundermittel sei sie jedoch nicht. «Die Auswirkungen wären nicht allzu hoch.» Jedoch sieht er eine Senkung als einzige Methode, den Altersschnitt der politischen Partizipation «wenigstens ein bisschen» anzupassen, ohne dabei die Rechte älterer Menschen zu beschneiden.

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