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Gastbeitrag zum Corona-AusnahmezustandWie der Lockdown unsere Orientierung verändert

Die Reduktion unserer Bewegungsfreiheit auf die eigenen vier Wände hat der Zeit mehr Raum gegeben.

April 2020: Der im Lockdown leere Bundesplatz.
April 2020: Der im Lockdown leere Bundesplatz.
Foto: Enrique Munoz Garcia

«Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben», verkündete kürzlich Gesundheitsminister Alain Berset. Dieser Appell ist ein pragmatischer Schluss aus der aktuellen Situation, dass wir nichts Entscheidendes mehr über das Virus wissen, dass eine Schutzimpfung noch in der fernen Zukunft liegt und dass die Akzeptanz einschneidender Massnahmen bei der Bevölkerung und bei der Wirtschaft schwindet. Was es auf längere Frist bedeutet, mit dem Virus zu leben, können wir aus den bisherigen Erfahrungen ableiten, die wir in den letzten sechs Monaten gemacht haben.

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