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Party in Corona-ZeitenWie Clubs das Wochenende planen

Immer mehr Berner Clubs verzichten freiwillig auf ihre Veranstaltungen. Das Bierhübeli setzt auf Sitzpflicht.

Zumindest dieses Wochenende bleibt es ruhig im Dachstock der Reitschule. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben.
Zumindest dieses Wochenende bleibt es ruhig im Dachstock der Reitschule. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben.
Foto: Tobias Anliker

Für Clubbetreiber war lange Zeit nicht klar, wie sie die seit Anfang Woche im Kanton Bern geltenden Massnahmen umsetzen sollten. Kaum hatten sie etwas Klarheit geschaffen, warf die Medienkonferenz des Bundes am Mittwoch wieder neue Fragen auf. Nach den warnenden Worten des Bundesrates ist durchaus denkbar, dass sich bis zum Wochenende die Ausgangslage nochmals ändert. «Es wäre nicht das erste Mal, dass wir so spontan eingeschränkt werden», sagt Max Reichen von der Berner Bar- und Clubkommission (Buck).

Ein menschliches Bedürfnis

Auf nationaler Ebene macht sich die Branche bereits weitreichende Gedanken. Es stelle sich zunehmend die Frage, ob es nicht konsequenter wäre, die Clubs zu schliessen und die nötige Nothilfe bereitzustellen, sagt der Mediensprecher der Schweizer Bar- und Clubkommission, Alexander Bücheli. Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion, betont hingegen, dies habe im Moment «nicht erste Priorität». Schliesse man die Clubs, bestehe die Gefahr, dass Partys illegalerweise durchgeführt würden. Dann sei ein Contact-Tracing unmöglich.

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