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Stefan Klute legt Mühleberg stillWie baut man in der Pandemie ein Atomkraftwerk ab?

Der Rückbau des AKW Mühleberg ist wohl die grösste und komplexeste Baustelle der Schweiz. Der Projektverantwortliche Stefan Klute sagt, wo die Arbeiten fast ein Jahr nach der Abschaltung stehen.

Stefan Klute, Gesamtprojektleiter Stilllegung, erklärt bei der AKW-Abschaltung am 20. Dezember 2019, wie das Atomkraftwerk abgerissen werden soll.
Stefan Klute, Gesamtprojektleiter Stilllegung, erklärt bei der AKW-Abschaltung am 20. Dezember 2019, wie das Atomkraftwerk abgerissen werden soll.
 Foto: Raphael Moser

Weltweit betrifft die Corona-Pandemie auch die Nuklearbranche. Wie tangiert sie den Mühleberg-Rückbau?

Wenn die Pandemie uns nicht beträfe, dann wären wir nicht in der Schweiz tätig. Es gelten die gleichen Regeln wie überall, teilweise schärfer. Vor allem zu Beginn hat uns geholfen, dass wir im Werk schon seit 2008 ein Pandemiekonzept haben. In der ersten Phase hatten wir keinen Covid-Fall, da hatten wir auch ein wenig Glück. Jetzt, in der zweiten Pandemiephase seit Oktober, hatten wir bisher 6 positiv Getestete, und einige wenige mussten in Quarantäne, darunter ich. Nach einer Besprechung mit einem Lieferanten stellte sich heraus, dass ein Teilnehmer positiv war. Ich arbeitete dann bis 36 Stunden nach dem negativen Test zu Hause. Momentan ist niemand erkrankt oder in Quarantäne.

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