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Protokolle aus Flüchtlingslager«Wenn wir alle hierbleiben müssen, wird es schlimm enden»

Wie erleben Migrantinnen und Migranten die Coronakrise? Alizadeh, Amiri und Reza erzählen aus ihrem Alltag, von ihren Hoffnungen – und kleinen Tricks für etwas Komfort im Lager Moria auf Lesbos.

Hier leben über 20’000 Menschen: Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos.
Hier leben über 20’000 Menschen: Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos.
Foto: Michele Amoruso

Reza

Ich kam im November vergangenen Jahres nach Moria, mit meinen zwei Söhnen und meiner Frau. Der Boden war noch gefroren. Die Leute haben uns ein Zelt zugewiesen, das wir uns mit einer anderen Familie teilen sollten, etwa drei mal zwei Meter, in der Mitte eine Decke als Trenner. Ich habe gesagt: «Das reicht nicht für uns.» Wir bekamen vier Decken und zwei dünne Matten, auf denen wir froren, aus Kartons und Pappe bauten wir uns dickere Schichten. Ich habe versucht, ein eigenes Zelt zu bekommen, aber da war nichts zu machen. Ich habe uns aus Plastik und Holz dann selbst ein grösseres Zelt gebaut.

Alizadah

Ich kam im November 2019 mit meiner Familie nach Moria. Ich habe einem anderen Bewohner, der gleich zwei Zelte gebaut und ein Geschäft daraus gemacht hatte, eines abgekauft. Ich war nach der Flucht psychisch fertig und hätte es nicht geschafft, auch noch ein Zelt zu bauen. Mein vier Jahre alter Sohn sagte neulich zu mir: «Dieses Zelt ist viel zu klein für uns drei, du solltest rausgehen und ein grosses Haus für uns kaufen.» Ich habe nichts gesagt. Unser Zelt ist etwa vier Meter lang, drei Meter breit und zwei Meter hoch. Er fragt mich immer wieder, wann wir aus Moria raus können, wann der Lockdown vorbei ist, und überhaupt, wann wir die Insel verlassen. Was soll ich ihm schon sagen?

Amiri

Ich kam im Winter mit meinen Eltern und Geschwistern nach Moria. Wir waren zu siebt. Ich war schockiert: Die überfüllten Zelte, der stinkende Müll, die Frauen und Kinder, die aus Angst nicht schlafen konnten, und die Männer, die wach blieben, um Wache zu halten.

Alizadah

Ich wache alle zwei Stunden auf, aus Angst, dass meiner Frau oder meinem Sohn etwas passiert. Es gibt Leute, die nachts herumziehen und andere bedrohen, Frauen begrapschen. Immer wieder gibt es Kämpfe, auch Tote. Du kannst nicht die Polizei rufen, niemand interessiert sich dafür. Wir haben ein Schloss an unserem Zelt, aber was bringt das schon. Das Zelt ist aus Plastik – man muss nur ein Messer nehmen und die Plane durchschneiden, schon ist man drin.

Reza

Wenn ich in Moria aufgewacht bin, dachte ich jedes Mal: Oh nein! Schon in der Früh ist es laut, du hörst alles, was in anderen Zelten gesprochen wird.

Alizadah

Mein Sohn wacht immer als Erstes auf, dann gehen wir rüber zur Waschstation und waschen Gesicht und Hände – also, wenn Wasser aus dem Hahn kommt. Wir gehen meist gegen sechs Uhr am Morgen los, dann sind wir gegen neun zurück, um zu frühstücken. Es gibt eine NGO, die noch eine eigene Essensausgabe hat, der Rest stellt sich bei einer einzigen Schlange an. Tausende von Menschen. Viele versuchen, sich mit Gewalt nach vorne zu drängeln. Ich habe mich heute nicht fürs Mittagessen angestellt, weil es so stark geregnet hat und ich nicht krank werden will. Wir hatten noch Bohnen und Reis im Zelt. Man bekommt hier 90 Euro im Monat auf einer Geldkarte, mit der man eigenes Essen kaufen kann. Im Camp gibt es aber nur einen einzigen Supermarkt, auch dort stehst du lange an. Normalerweise können wir in den nächsten Ort gehen, um einzukaufen, aber seit Ende März dürfen wir ja nicht mehr raus – obwohl es noch immer keinen einzigen Fall von Corona bei uns im Camp gab.

Reza

Wenn wir in Moria mal Strom hatten, haben wir im Zelt auf einem Campingkocher gekocht. Wir haben uns den Strom mit den Nachbarn im Zelt neben uns geteilt, auch deshalb ist oft die Sicherung rausgeflogen. Dann musste ich mitten in der Nacht zum Sicherungskasten laufen, das war ganz schön weit. Aus Angst, dass ich überfallen werde, habe ich mein Handy und mein Geld immer im Zelt gelassen und nur eine kleine Solarlampe für den dunklen Weg mitgenommen.

Alizadah

Die Geflüchteten, die als Erstes in Moria ankamen, im Hauptteil des Camps, verteilen den Strom an die neu Dazugekommenen weiter. Ich habe bei ihnen ein Kabel gekauft und für den Strom gezahlt, aber nur einmal. Es gibt keine monatliche Rechnung oder so etwas.

Reza

Wenn der Strom ausfällt, was of passiert, kochen wir draussen über dem offenen Feuer. Wir haben Olivenbäume abgeholzt, um unsere Zelte herum sind die Bäume irgendwann alle verschwunden.

Alizadah

In dem Teil des Camps, wo unser Zelt steht, gibt es eine Handvoll afghanischer Bäckereien – wobei Bäckerei eigentlich nicht das passende Wort ist. Das sind einfach Lehmöfen vor Zelten, dort backen sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Afghanisches Brot kannst du hier zu jeder Uhrzeit kaufen.

Reza

Die Männer spielten den ganzen Tag Karten, von zehn Uhr am Morgen bis zehn Uhr am Abend. Ich habe nie mitgespielt, sondern bin lieber rumgelaufen, habe geschaut, wer kommt, wer geht und wem ich helfen kann. Ich habe oft für andere ins Englische übersetzt, wenn es mal wieder Ärger mit der Polizei gab.

Alizadah

Meine Frau, mein Sohn und ich haben wenig Kontakt zu unseren Zeltnachbarn. Das machen hier viele so, zumindest diejenigen, die eine Familie haben. Die Gefahr ist einfach zu gross, dass es dir zum Nachteil gereicht, wenn du anderen vertraust.

Reza

Ein Mann, mit dem wir auf der Flucht in einem Boot gesessen hatten, fragte mich einmal: «Warum haben wir unseren Schleusern so viel Geld gezahlt, dass sie uns hierher bringen?» Wir haben darüber gesprochen, ob es ein Fehler war. Jeden einzelnen Abend habe ich meine Frau zu den Waschräumen begleitet, von unserem Zelt bis zu den Toiletten gab es nämlich gerade einmal zwei Lampen: Die erste bei einer Bäckerei. Die zweite bei einem kleinen Shop, den andere Geflüchtete aufgemacht hatten. Sie haben dort Pepsi oder Zigaretten
verkauft, alles 50 Cent teurer als ausserhalb des Camps.

Alizadah

Es gibt drei, vier kleine Shops in unserem Teil des Camps, aber wenn man wirklich etwas braucht, geht man zum Basar in der Nähe des Haupteingangs. Dort haben Bewohner zum Beispiel einen Coiffeur oder eine Reparaturwerkstatt aufgemacht. Ich glaube nicht, dass die Leute damit viel Geld verdienen, es wird ihnen vor allem darum gehen, die Zeit rumzubringen. Wir haben hier ja alle nichts zu tun, ausser zu warten.

Alles 50 Cents teurer als ausserhalb: Verkaufsstände im Lager.
Alles 50 Cents teurer als ausserhalb: Verkaufsstände im Lager.
Foto: Giulio Piscitelli (laif)

Reza

Ich war in Moria immer zwischen den Zelten unterwegs, mit irgendwem gab es immer was zu debattieren. Manchmal fehlt mir das Stimmengewirr, man gewöhnt sich so daran.

Alizadah

Viele der Männer, die ohne Familien hier sind, spielen Fussball, wenn die Gänge zwischen den Zelten mal leer sind.

Reza

Wenn ich in Moria ins Internet gehen wollte, musste ich immer an einen bestimmten Punkt im Zelt gehen, das Handy nach oben recken und durfte es dann nicht auch nur ein kleines bisschen bewegen – sonst war die Verbindung weg. Ich habe es meistens nur einmal in der Woche geschafft, einen Zeichentrickfilm für meine Söhne runterzuladen.

Alizadah

Es gibt kaum Strom, also hat hier auch niemand einen Fernseher, aber wenn ich im Zelt Internet habe, klicke mich viel durch Social Media. Ich sehe manchmal griechische Kommentare unter Artikeln über unser Camp wie: «Ihr seid hier nicht willkommen» oder «Euch erwartet hier keine gute Zukunft». In der Stadt habe ich solche Sprüche noch nicht gehört, auch wenn uns die Griechen sofort erkennen. Manche sind wirklich hilfsbereit, wohl, weil sie wissen, was wir hinter uns haben, andere werfen uns nur verachtende Blicke zu.

Amiri

Ein Grund, um als Geflüchteter aufs Festland zu kommen, ist ein sogenannter «High Level of Vulnerability». Meine Familie gilt als verletzlich, weil mein Vater wegen einer eitrigen Entzündung im Knie operiert werden musste. Deshalb durften meine Familie und ich schon Anfang des Jahres, nach vier Monaten in Moria, weiter in ein kleineres Camp aufs Festland. Es ist längst nicht so überfüllt, und hier stehen auch keine Zelte, sondern kleine Häuser mit festen Wänden. Wir haben zwei Zimmer mit Stockbetten, in dem einen schlafen mein Vater und meine zwei Brüder, in dem anderen ich, meine Mutter und meine zwei Schwestern. Allerdings schlafe ich nicht viel, sondern bin lange wach und schreibe auf meinem Laptop im Bett im Dunkeln alles auf. Meistens mache ich nicht einmal die Taschenlampe an, um die anderen nicht zu wecken.

Reza

Wenn du am Abend in Moria schlafen gehst, dann hörst du das Husten aus den anderen Zelten. Schon im Winter waren so viele krank, das Coronavirus wird sich wahnsinnig schnell verbreiten, wenn es erst einmal da ist. Am ersten Tag der Ausgangssperre Ende März, als plötzlich niemand mehr rausdurfte, wollten meine Frau und ich zum Arzt im Camp, weil sie sich krank fühlte, und dann standen wir da, mit Hunderten anderen in einer Schlange. Die Regeln sind ein Witz –
wie soll man so Abstand halten können?
Ich glaube, wenn sich das Coronavirus verbreitet, dann in dieser Schlange zum Arzt.

Amiri

Wir sind im April schon einen Monat unter Quarantäne. Es gab eine Gruppe Infizierter, für sie wurden Zelte aufgestellt, aber richtig isoliert wurden sie nicht. Alle zwei Wochen werden 30 Leute getestet, und wenn sie auch nur einen Infizierten finden, wird die Quarantäne für alle wieder um 14 Tage verlängert.

Reza

Meine Familie und ich haben Moria Anfang April verlassen, weil wir zu grosse Angst vor dem Virus hatten. Ich hatte viel Glück, denn ich hatte eine gute Beziehung zu einem der Verantwortlichen des Camps. Er hat auf einem Formular angekreuzt, dass ich zum Arzt gehen darf, obwohl er wusste, dass wir uns eine Wohnung
genommen haben, für die ich meine
Ersparnisse zusammengekratzt habe. Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich das leisten kann, und auch nicht, dass
man Englisch spricht und so gute Beziehungen aufbauen kann. Ich habe deshalb nicht vielen Nachbarn in Moria davon erzählt. Vielleicht fünf oder sechs Leuten. Nur zwei von ihnen haben sich von uns verabschiedet.

Amiri

Nachdem die Quarantäne verhängt wurde, habe ich mich mit einem Schild an den Zaun gestellt, auf dem stand:
«We are not safe here». Ich war alleine, viele hätten gerne mitprotestiert, aber bei den meisten ist die Angst zu gross, dass sie ihren Asylantrag gefährden, wenn sie öffentlich Kritik äussern.

Eine Wand aus Stacheldraht begrenzt das Flüchtlingslager.
Eine Wand aus Stacheldraht begrenzt das Flüchtlingslager.
Foto: Michele Amoruso

Alizadah

Ich bin jetzt Teil des sogenannten «Corona Awareness Teams». Wir versuchen, die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass sie Abstand halten müssen, und hängen im ganzen Camp Poster auf. Darauf wird erklärt, dass man sich die Hände waschen und sich nicht ins Gesicht fassen soll. Wenn ich schon nicht gegen Bezahlung arbeiten kann, will ich wenigstens irgendwas tun.

Reza

Am ersten Tag hier in unserer Wohnung habe ich erst einmal zwei Stunden warm geduscht.

Alizadah

Mein Sohn schreit mich in letzter Zeit oft an, fragt immer, wann wir endlich aus Moria rauskönnen. Der Lockdown setzt ihm zu.

Das Warten

Reza

Bevor wir nach Griechenland kamen, hatte ich gehört, dass man vielleicht 20 Tage in Moria bleiben muss. Dann, dachte ich, könnten wir weiter nach Athen. Aber als ich in Moria ankam, haben sie mir gesagt, dass meine Anhörung erst in eineinhalb Jahren stattfinden wird.

Alizadah

Wenn wir alle in Moria bleiben, Zehntausende Menschen, wird das schlimm enden. Die Lage ist nicht einmal Tieren zumutbar.

Reza

Meine Kinder sind vier und sieben Jahre alt, wenn wir bis zu meiner Anhörung warten, ist mein Sohn schon acht und wird bis dahin nicht zur Schule gehen können. Das geht nicht.

Amiri

Meine Schwester und ich haben Angst, mehrere Jahre hier festzustecken. Seit Monaten haben wir keinen Unterricht. Ich habe deshalb nun meine eigene Klasse gegründet, da wird vor allem Englisch und Griechisch unterrichtet, von anderen Geflüchteten aus dem Camp.

Alizadah

Ich habe einen Cousin, der hier auf der Insel in Mytilini lebt, er hat schon einen positiven Asylbescheid. Seine Tochter ist etwa so alt wie mein Sohn, sie spielen sonst oft zusammen. Wenn der Lockdown hoffentlich bald vorbei sein wird, wollen wir für zwei, drei Nächte bei ihnen bleiben. Länger ginge nicht, dafür ist die Wohnung zu klein. Ich kenne vereinzelt Leute, die sich wegen des Virus Wohnungen ausserhalb des Camps genommen haben, aber das kann ich nicht. Ich habe nicht genügend Erspartes.

Reza

Uns geht es wirklich gut hier in der Wonung auf Lesbos. Wir kaufen für die Kinder Glace und Schokolade, alles, was es in Moria nicht gibt.

Alizadah

Wir warten sehnsüchtig darauf, das Camp verlassen zu dürfen. Es gibt keinen Fall von Corona und trotzdem dürfen wir nicht raus.

Reza

Im Camp Moria sind die Ausgangssperren nicht gelockert worden, auf der restlichen Insel jetzt aber schon. Diese Woche waren wir das erste Mal wieder draussen mit den Kindern. Nur 20 Minuten, ich bin da noch vorsichtig. Wir waren am Hafen, mein Sohn liebt es dort, er würde gerne einmal selbst angeln.

Reza

Wir sind heute zum ersten Juni in eine neue Wohnung umgezogen. Es war kein richtiger Umzug, wir hatten nur etwa 20Plastiktüten, die wir von einem Appartement ins nächste geschleift haben. Wir kommen noch immer nicht weg hier, und der Mietvertrag von unserer alten Wohnung ist ausgelaufen. Unsere Vermieterin war so nett, uns zu helfen, eine neue zu finden, die bezahlbar ist.

Alizadah

Ich bin mittlerweile der Koordinator des Corona Awareness Teams. Es tut mir gut, mit so internationalen Freiwilligen zu tun zu haben, weil sie mir vom Leben in Europa erzählen. Später werde ich sagen können, dass ich Erfahrung in der Sozialarbeit habe, wenn ich mich um einen Job bewerbe. Wieder als Apotheker zu arbeiten wird ja schwierig, weil mein Diplom kaum anerkannt werden wird. Offiziell ist noch immer nur wenigen Bewohnern erlaubt, das Camp zu verlassen, aber viele halten sich nicht daran, und gehen durch die Olivenhaine trotzdem in die Stadt. Wir haben immer grössere Angst hier. Dauernd hören wir Schreie, die Leute bekämpfen sich wegen Nichtigkeiten. Erst neulich, als ich gerade nicht im Zelt war, weil ich beim Awareness Team mitgeholfen habe, rief mich meine Frau an und sagte: «Komm schnell her, es gibt wieder eine Messerstecherei.»

Reza

Ich fahre fast jeden Tag nach Moria, weil ich einer NGO beim Übersetzen helfe. Die Lage ist verheerend. Es gibt Kämpfe zwischen verfeindeten Gruppen, vor Kurzem hat eine Frau eine andere umgebracht. Ich schaue immer, dass ich, sobald ich um 17 Uhr mit dem Übersetzen fertig bin, schnell wieder wegkomme. Ich will nicht im Dunkeln dort sein und vor allem in keinen Streit verwickelt werden.

Alizadah

Am 4. Juni hat mein Sohn Geburtstag. Er sagt die ganze Zeit: «Ich will einen Kuchen durchschneiden!» Ich hoffe, dass wir nicht in Moria feiern müssen, hier gibt es keinen Kuchen und keinen einzigen Spielplatz. Wir haben den Geburtstag von meinem Sohn im Haus meines Cousins gefeiert – mit einem Schokoladenkuchen.

Amiri

Wir wissen immer noch nicht, wann die Quarantäne hier im Camp Ritsona aufgehoben wird. Vergangene Woche haben wir demonstriert, ungefähr 500 Geflüchtete und ein gutes Dutzend griechischer Dorfbewohner haben sich angeschlossen.

Alizadah

Es wird immer heisser. Es gibt viel zu wenig Wasser. Die Ausgangssperre geht noch bis zum 21. Juni, das wird über die Lautsprecher durchgesagt – und das, obwohl wir hier noch immer keinen einzigen Corona-Fall hatten.

Reza

Ich habe lange nach einem Schlepper gesucht, aber beschlossen, dass wir in Griechenland bleiben. In einem anderen Land müsste ich wohl auch Jahre auf Asyl warten, hier habe ich immerhin Kontakte. Auch durch die NGO, der ich helfe.

Amiri

Die Quarantäne hier in Ritsona ist jetzt aufgehoben. Wir können wieder raus.