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Krimi der WocheWenn sich die Polizisten mit Drogen zuknallen

Die Beamten im bitterbösen Roman «Tin Men» des Kanadiers Mike Knowles lügen, betrügen, stehlen und nehmen harten Stoff. Denn: Nur dreckige Cops sind gute Cops.

«Saubere Cops sind in etwa so effektiv wie ein Koch ohne Zunge»: «Tin Men» vom Kanadier Mike Knowles ist kein Polizeiroman der üblichen Art.
«Saubere Cops sind in etwa so effektiv wie ein Koch ohne Zunge»: «Tin Men» vom Kanadier Mike Knowles ist kein Polizeiroman der üblichen Art.
Foto: Getty Images/iStock

Der erste Satz

Os war auf dem Weg zu Sully’s Tavern, später als geplant, denn das Dreckstück im Kabuff hatte einfach nicht das Maul aufmachen wollen.

Das Buch

Os, kurz für Oswald, verprügelt nach Dienstschluss auf dem Weg vom Revier in die Kneipe ein paar Drogensüchtige, als ihn ein Anruf des Chefs erreicht. Er braucht ihn sofort an einem Tatort: «Wir haben einen Polizistenmord.» Julie Owen von der Abteilung für Bandenkriminalität ist zu Hause brutal abgeschlachtet worden. «Kennst du sie?», fragt der Chef. «Nein», lügt Os.

Auch Woody, kurz für Charlie Woodward, wird an den Tatort gerufen. Der Kumpel von Os hat sich gerade für den Feierabend mit harten Drogen zugeknallt.

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