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Exoten im Ski-Weltcup«Wenn es Ende Saison nicht reicht, mache ich Strassenmusik»

Von einigen werden sie belächelt, andere staunen. Die Fahrer des Global Racing Ski Team passen in kein Raster – und machen alles, um ihren Traum zu leben.

Startnummer 64 und wenig Aussicht auf die vordersten Ränge: Ian Gut fuhr einst für die Schweiz, jetzt startet er als Teil des Global Racing Team für Liechtenstein.
Startnummer 64 und wenig Aussicht auf die vordersten Ränge: Ian Gut fuhr einst für die Schweiz, jetzt startet er als Teil des Global Racing Team für Liechtenstein.
Foto: Giovanni Auletta (AP Photo/Keystone)

Brian McLaughlin sucht Geld. 137 Firmen hat er angeschrieben, jeden Verwandten und Bekannten dreimal angerufen. Er bettelt, um jeden Dollar. Und sagt: «Wenn es Ende Saison nicht reicht, dann lege ich den Hut auf die Strasse und mache Musik.»

McLaughlin ist 27, Amerikaner, Skifahrer. Er fährt schnell, aber nicht schnell genug. Platz im US-Nationalkader hat es keinen mehr für ihn, er darf nicht mehr mit dem Verband trainieren, erhält keine medizinische Betreuung, kein Geld, nichts. Und doch will er weiterfahren. 50’000 Dollar muss er auftreiben, nur so kann er den Winter finanzieren.

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