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Corona und Armut in der SchweizVor der Krise hüteten sie Kinder, jetzt warten sie auf einen Anruf

Viele Sans-Papiers arbeiteten vor dem Lockdown als Haushaltshilfe, Nanny oder Gärtner bei Schweizer Familien. Nun werden sie nicht mehr gebraucht.

Die Bilder gingen um die Welt: Vor dem Eishockeystadion Les Vernets stehen jeden Samstag mehr als 2000 Personen bis zu vier Stunden an, um einen Sack mit Lebensmitteln zu bekommen. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
Die Bilder gingen um die Welt: Vor dem Eishockeystadion Les Vernets stehen jeden Samstag mehr als 2000 Personen bis zu vier Stunden an, um einen Sack mit Lebensmitteln zu bekommen. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Die Bilder aus Genf haben Menschen rund um den Globus aufgeschreckt. Zeitungen wie «The Guardian», «Le Monde» und die «New York Times» berichteten, wie in Genf an Samstagen Hunderte Mittellose für einen Sack Lebensmittel anstehen. Menschen, die in der Corona-Krise ihre Jobs verloren und kein Geld mehr haben, um Nahrungsmittel zu kaufen. In Zürich oder Bern liessen sich wohl ähnliche Fotos machen. «Wir werden ebenfalls von Bedürftigen überrannt, die sich weder Essen noch Wohnungsmieten leisten können», sagt Bea Schwager von der Zürcher Anlaufstelle für Sans-Papiers.

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