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Nachbarschaftshilfe im AufschwungWenn der Gymeler zum Diener wird

Wegen der Coronakrise entstehen in den Gemeinden neue Netzwerke. An Freiwilligen fehlt es nicht, eher an Seniorinnen und Senioren, die sich helfen lassen.

Simon Wälti
Mit gebührendem Abstand: Gymnasiast Jakob Müller bringt Hansruedi Reist in Bolligen die Einkäufe nach Hause.
Mit gebührendem Abstand: Gymnasiast Jakob Müller bringt Hansruedi Reist in Bolligen die Einkäufe nach Hause.
Adrian Moser

Die Ausbreitung des Coronavirus hat eine Welle der Solidarität ausgelöst. Überall werden Blätter mit Hilfsangeboten und Telefonnummern an die Haustüren geklebt. Whatsapp-Gruppen entstehen und finden grossen Zulauf. Und auch zahlreiche Gemeinden kümmern sich verstärkt um ihre Rentnerinnen und Rentner, die durch die Krankheit Covid-19 besonders gefährdet sind. Neue Netze werden geknüpft und bestehende verstärkt, denn es droht die Gefahr, dass die Senioren praktisch in ihren eigenen vier Wänden eingeschlossen sind und vereinsamen.

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