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Studieren während Corona«Wenn das so weitergeht, ziehe ich wieder zu meinen Eltern»

Wie fühlt sich Studieren an, wenn man sich nicht mehr im Hörsaal und auf Partys trifft? Fünf Erstsemestrige erzählen vom neuen Uni-Lifestyle.

Corona cum Laude.
Corona cum Laude.
Illustraton: Ruedi Widmer.

Alexandra Zingg, 18

Studiert Pharmazie an der ETH Zürich

Ich habe mir das Uni-Leben immer als eine Art inneren Kampf zwischen Engel und Teufel vorgestellt: Entweder jeden Abend Party – oder aber monatelange Abschottung in einer dunklen Bibliothek. Nach sechs Wochen Semester muss ich sagen: Aktuell tendiert es mangels Verlockungen ganz klar in Richtung Engel.

Ich studiere Pharmazie an der ETH in Zürich. Am ersten Unitag hatten wir statt einer Einführungsveranstaltung eine Art Onlinetreffen. Da wurde man in Sechser-Gruppen eingeteilt und redete ziemlich awkward aneinander vorbei. Jetzt, einige Wochen nach dem Start, fühlt sich vieles am Corona-Studileben immer noch seltsam an.

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