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Kolumne über das ZuhausebleibenWassertroum versus Hüslechkeit

Die «Mundart»-Kolumnistin hat in letzter Zeit eine Sammelleidenschaft für Vasen entwickelt. Und das liegt nicht nur an ihrer Reise nach Venedig.

«Für Venedig gits irgendwie kener Wort.»
«Für Venedig gits irgendwie kener Wort.»
Foto: Archiv

S isch fasch uverschämt z säge, aber mir sy letscht Wuche z Venedig gsi. Für Venedig gits irgendwie kener Wort. Jedes Wort isch z weni. Die Stadt isch so fantastisch. So unfassbar. Geng wider chunnt sie mir vor wie nid müglech. Aui die Hüser u Paläscht, uf Wasser pbout. Wie geit das, wie cha das sy! U dä Himmu, aui die Kanäl, die vile Insle, ds glitzernde Wasser, ds Meer, ds Grüüsch vom Wasser; o we me pfuset, ghört me ds Wasser schwappe, ghört me d Vaporetti (uf Dütsch: Dampfschiffli) u d Gondle, wie sie Wäue schlö. S isch wien e Trip. Geng wider vo nöiem. Venedig isch e Wassertroum. U leider o geng wider e Wasseralbtroum.

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